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Der Unterschied zwischen dem jüngsten Gericht und dem Richterstuhl Christi



Lies zuvor 2. Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 5, 1 - 10*

(*Onlinebibel)


Das jüngste Gericht ist das letzte Gericht vor dem weissen Thron. Offenbarung 20
Hier werden die Toten gerichtet.
Je nach dem was in den Büchern steht.

Im Gegensatz dazu der Richterstuhl Christi.
2. Korintherbrief Kapitel 5, 10
1. Korintherbrief Kapitel 3, 11 - 15
In der Sprache des Neuen Testaments (Griechisch) bedeutet das Wort Bema, je nach Zusammenhang: Gerichtshof oder Preisrichterstuhl.

Die an den Herrn Jesus Christus Glaubenden, zum Zeitpunkt des (Preis-) Richterstuhls Christi:
1.  sie sind lebendig. Johannes 5, 24 "zum Leben hindurchgedrungen"
2.  sie sind dem Herrn entgegengerückt. 1. Thessalonicher 4, 17
3.  sie sind ausheimisch vom Leib und einheimisch bei dem Herrn 2.Kor.5,
4.  sie haben ein Haus, nicht mit Händen gemacht, ein ewiges im Himmel. 2.Kor.5,1 und folgende
5.  das Sterbliche ist verschlungen vom Leben
6.  sie wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen
7.  sie haben durch Christus das Heil empfangen, das sie vor allem Gericht völlig errettet.
8.  sie sind juristisch mit Christus gestorben
9.  sie sind seit der Auferstehung von Jesus Christus nicht mehr in Sünden
10.  sie sind aus Glauben gerechtfertigt
11.  sie haben das Siegel des Heiligen Geistes als Unterpfand für die Sohnschaft Gottes
12.  sie können als Person nicht ins Gericht kommen.

Jeder Gläubige empfängt was er gewirkt hat.
Dazu werden die Wesensart und die Motivation öffentlich dargelegt, erwiesen, aufgedeckt.
Jeder Gläubige wird persönlich beurteilt.
Das Wort böse: griechisch phaulos hier im 2. Korinther 5, 10, muss von der Bedeutung des griechischen kakos und dem griechischen poneras unterschieden werden.

kakos bedeutet - übel
poneras bedeutet - schlecht in ethisch und moralischer Hinsicht.
phaulos bedeutet - Nichtsnutzigkeit, die Unmöglichkeit, dass je ein wirklicher Gewinn daraus hervorgeht, Wertlosigkeit.

Hier wird also beurteilt was der Belohnung wert ist.
Alles was aus Glauben geschieht, und nicht der eigenen Ehre dient, wird belohnt.
Es gibt also empfangene und verpasste Belohnungen.
Darum müssen alle Werke des Gläubigen durchs Feuer der Erprobung.
Um einer falschen Auslegung vorzubeugen, schreibt Paulus im 1. Korinther 3, 15:
"... Er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch."
Paulus hält es also für möglich, dass es an Jesus Christus Glaubende gibt,
die überhaupt nichts von Bestand hervorgebracht haben, dass alles was durch das Feuer der Erprobung geht, verbrannt wird.
Aber auch sie werden gerettet.
(Durchs Feuer hindurch kann für sie bedeuten, dass es ihnen mit einem Mal bewusst wird, Chancen auf Belohnungen verpasst zu haben.
Welch eine Tragik!)

Es sind bis zu 5 Kronen möglich.
1. Kor.9, 25 ...  unvergängliche für - die Überwindung des Fleisches
1. Thessalonicher 2, 19 ... Ruhmeskranz für - Bekehrte Seelen
Jakobus 1, 12 ... des Lebens für - erduldete Anfechtung
2. Tim.4, 8 ... der Gerechtigkeit für - die seine Erscheinung lieb haben
1. Petrus 5, 4 ... der Herrlichkeit für - das vorbildliche Leben